Expertenthemenbeschreibung PFAS

PFAS

Unverzichtbar für industrielle Prozesse

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Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) sind unverzichtbar für viele industrielle Prozesse. Dennoch hat sich die EU für ein Pauschalverbot von rund 10.000 PFAS-Stoffen ausgesprochen, weil manche von ihnen schädlich sind, wenn sie in die Umwelt gelangen. Dieser umfassende Regulierungsansatz gefährdet gesamte Produktionsprozesse im Maschinen- und Anlagenbau – insbesondere neue Technologien der Energiewende - und ist wissenschaftlich nicht ausreichend fundiert.

Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) kommen in der Produktion insbesondere dort zum Einsatz, wo extreme Bedingungen herrschen: hohe Temperaturen, starker Abrieb oder aggressive chemische Bedingungen. Damit sind sie unverzichtbar für wichtige Technologien der Energiewende, zum Beispiel die Herstellung von Brennstoffzellen, Wärmepumpen, Solaranlagen oder Wasserstoffelektrolyseure.

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"Vollumfängliches Verbot aller PFAS-Stoffe ist unvorstellbar!"

Ein vollumfängliches Verbot aller PFAS-Stoffe würde viele Betriebe existenziell gefährden. Auch das Erreichen der Klimaziele würde in weite Ferne rücken.

Neue Erkenntnisse zur Zeitschiene im PFAS-Beschränkungsverfahren

Anders als ursprünglich angenommen, wird es deutlich länger dauern, bis eine finale Entscheidung dazu vorliegt, wie Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) durch die europäische Chemikaliengesetzgebung REACH reguliert werden.

Melde-und Aufbewahrungspflichten für PFAS in US TSCA festgelegt

Auch in den USA werden nun PFAS unter die Lupe genommen. Die Environmental Protection Agency (EPA) hat Melde-und Aufbewahrungspflichten für PFAS in US TSCA festgelegt. Der VDMA unterstützt seine Mitgliedsunternehmen mit einem Fact Sheet.

PFAS-Stellungnahme für die Antriebstechnik - Update

VDMA Antriebstechnik bezieht für seine Mitglieder Stellung und hat sich an der Konsultation zur PFAS-Beschränkung beteiligt.

PFAS-Verbot – Fluidtechnik hat sich an Konsultation beteiligt

Der Fachverband Fluidtechnik und zahlreiche Mitglieder haben sich an der öffentlichen Konsultation der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) zu dem geplanten PFAS-Verbot beteiligt.

PFAS-Regulierungsaktivitäten weltweit

Das von der EU geplante Pauschalverbot von rund 10.000 PFAS-Stoffen hat große Aufmerksamkeit erhalten – aber welche PFAS-Regulierungsaktivitäten werden zurzeit weltweit diskutiert?

Nach der ECHA-Konsultation – ein Blick nach vorne, auch für Pumpen

Ende September 2023 endete die ECHA-Konsultation zum vorgeschlagenen PFAS-Verbot, von dem auch Pumpen + Systeme betroffen wären.

PFAS-Einschränkungen in den USA

Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) stehen nicht nur innerhalb der EU im Fokus der Stoffbeschränkungen, sondern werden zunehmend auch in weiteren Ländern eingeschränkt.

PFAS-Verbot gefährdet europäische Hightech-Anwendungen

Das von der EU geplante Generalverbot der PFAS-Stoffgruppe wäre für High-Tech-Industrien wie Medizin- oder Halbleitertechnik eine enorme Bedrohung. Eine Umfrage von SPECTARIS und VDMA zeigt die Defizite des Konsultationsverfahren der EU-Behörde ECHA.

ZVSHK & VDMA Armaturen für zukunftsfähige SHK-Wirtschaft

Gemeinsam lehnen beide Verbände das seitens der EU geplante pauschale PFAS-Verbot ab.

Geplantes PFAS-Verbot riskiert Sicherheit in Schlüsselindustrien

Produktion und Handel sicherheitsrelevanter Industriearmaturen bedroht I VDMA Industriearmaturen fordert Ausnahmen von Fluorpolymeren für industrielle Anwendungen

"PFAS-Generalverbot gefährdet Geschäftsgrundlage für Armaturen"

Drohende Wettbewerbsnachteile für europäische Hersteller I VDMA Gebäudearmaturen fordert Ausnahmen für Fluorpolymere

Pauschales PFAS-Verbot gefährdet Klimaziele

Ohne PFAS lassen sich die Schlüsseltechnologien der Transformation zur Klimaneutralität nicht produzieren. Damit können auch die Ziele der Energie- und Mobilitätswende nicht erreicht werden, warnen die drei Industrieverbände VDA, VDMA und ZVEI.

PFAS: Ihre Mithilfe wird benötigt

Am 25.09.2023 schließt die Konsultation. Bitte beteiligen Sie sich mit einer eigenen schriftlichen Kommentierung hieran. Ein Verbot der PFAS in der vorgeschlagenen Breite hätte katastrophale Auswirkungen auf die Produktion.

Planned PFAS ban threatens important textile machine components

The EU's planned ban on the entire group of per- and polyfluoroalkyl substances (PFAS) would endanger many industrial processes.

PFAS-Konsultation: Ihre Beteiligung ist dringend gefragt

Die geplante umfassende Beschränkung der PFAS-Stoffgruppe betrifft Ihr Unternehmen? Nehmen Sie jetzt an der Konsultation der ECHA teil.

POWTECH virtual talk: EU Green Deal in der Schüttgutindustrie

In der virtual talk-Reihe übernahm der VDMA am 20. Juni die Moderation und zeigte, wie der Maschinenbau die Herausforderungen des EU Green Deals nicht nur annimmt, sondern auch treibend löst.

Geplantes PFAS-Verbot lässt alle Alarmglocken läuten

Das von der EU geplante umfassende PFAS-Verbot würde die industrielle Produktion teilweise auf den Entwicklungstand von 1950 zurückwerfen. Die Qualität der Grundversorgung der Menschen wäre an vielen Stellen gefährdet. Der Maschinenbau fordert daher einen anderen, strikt risikobasierten Ansatz der Regulierung.

Einzelausnahmen machen keinen Sinn!

Die EU-Kommission denkt bei der PFAS-Regulierung über Ausnahmen für Halbleiter und Elektrolyseure nach. Der Ansatz, 10.000 Stoffe mit Einzelausnahmen zu regulieren, ist aber nicht handhabbar. Es braucht generelle Ausnahmen vom Verbot für alle PFAS-Stoffe, von denen kein relevantes Risiko ausgeht.

Erhebliche negative Auswirkungen für die gesamte Holzindustrie

Das von der EU geplante Pauschalverbot von rund 10.000 PFAS-Stoffen (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) hätte im gesamten Maschinen- und Anlagenbau und damit auch in Kundensegmenten wie der Holzindustrie erhebliche negative Folgen.

Per -und Polyfluoralkylsubstanzen – Befragung zu möglichen Beschränkungen

5 EU-Mitgliedsstaaten (auch Deutschland) wollen die Herstellung, das Inverkehrbringens und die Verwendung von „Per- and polyfluoroalkyl substances“ (PFAS) in der EU weitgehend beschränken.

Unterlagen und Aufzeichnungen des PFAS-Infotags verfügbar

Im Fokus des PFAS-Infotags am 2. September 2021 standen das derzeitige europäische PFAS-Beschränkungsvorhaben sowie eine mögliche Betroffenheit des Maschinen- und Anlagenbaus.

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Dr. Sarah Brückner: "PFAS-Regulierung oder Energiewende"

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Experten- und Fokusthemen

Experten- und Fokusthemen
Stoffpolitik
Stoffpolitik beschäftigt sich mit der Regulierung von Stoffen und den damit zusammenhängenden Pflichten. Im Bereich des produktbezogenen Umweltschutzes, wie der REACH-Verordnung oder der RoHS-Richtlinie, darf von den in den Produkten eingesetzten Stoffen keine Gefahr ausgehen.
Kreislaufwirtschaft
Je mehr Menschen auf der Erde leben, umso größer werden absehbar der Bedarf an Ressourcen, die Müllberge und der Ausstoß von Klimagasen. In Zukunft reicht es nicht mehr aus, Rohstoffabbau und Materialverarbeitung effizienter zu gestalten.
Green Deal
Mit dem “Green Deal” hat die Europäische Kommission im Jahr 2019 ein weitreichendes Programm für mehr Klima- und Umweltschutz in der EU vorgelegt. Zentrales Ziel ist es, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden, die Treibhausgasemissionen um 55 % gegenüber dem Emissionsniveau von 1990 zu senken und die Kreislaufwirtschaft in Europa weiter zu fördern.

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