Entscheidungen zur Kurzarbeit sind angemessen

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VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann bewertet das Beschäftigungssicherungsgesetz, das der Deutsche Bundestag verabschiedet hat, grundsätzlich positiv.

Da die Wirtschaft wohl länger brauchen wird, um sich von der Pandemie zu erholen, hat der Bundestag die mögliche Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes bis Ende 2021 verlängert. VDMA Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann hält die Entscheidung für angemessen: „Sie gibt den Unternehmen mehr Zeit, um im Laufe der nächsten Monate aus der Krise herauszuwachsen. Den Mitarbeitern, die sich in Kurzarbeit befinden, geben die Maßnahmen Beschäftigungssicherheit.“ Brodtmann weist aber auch ausdrücklich darauf hin, dass Kurzarbeit generell nur zeitlich begrenzt eingesetzt werden sollte. Die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes und die Rückerstattung der Sozialbeiträge stellten bereits jetzt eine erhebliche Belastung für die öffentlichen Kassen dar.

Neben der Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes sieht das Gesetz die Möglichkeit vor, dass die von Kurzarbeit betroffenen Unternehmen bis Ende 2021 die Sozialversicherungsbeiträge erstattet bekommen. Die allmähliche Erholung der Konjunktur lässt sich auch an der Entwicklung des Arbeitsmarkts im Maschinenbau ablesen. Nachdem im ersten halben Jahr 2020 zunächst 32.000 Stellen weggefallen sind, hat sich die Dynamik im dritten Quartal abgeschwächt: nur 2000 weitere Stellen gingen verloren.