Maschinenbau: Beschäftigtensituation bleibt angespannt

Shutterstock

Die Zahl der Beschäftigten im Maschinen- und Anlagenbau hat abgenommen. Kurzarbeiterregelungen vermeiden noch größere Rückgänge.

Die Beschäftigtensituation im Maschinen- und Anlagenbau bleibt weiter angespannt. Im August 2020 ging die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vormonat um weitere 2.165 auf 1,025 Millionen zurück.

Damit sind fast 41.000 Personen weniger im Maschinen- und Anlagenbau beschäftigt (minus 3,8 Prozent) als im August des Vorjahres.
„Größere Rückgänge konnten dank der erweiterten Kurzarbeiterregelungen vermieden werden“, äußert sich VDMA Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

Ende September hatten 64 Prozent der vom VDMA in seinen regelmäßig durchgeführten Blitzumfragen interviewten Maschinen- und Anlagenbauer Kurzarbeit angemeldet. Vergleichbar hoch ist der Anteil der Unternehmen, die einen Einstellungsstopp verhängt haben. Die überwiegende Mehrheit der Befragten hofft so, weiter gehende Eingriffe vermeiden zu können.

"Größere Rückgänge konnten dank der erweiterten Kurzarbeiterregelungen vermieden werden."

Fast jeder vierte Maschinenbauer (23 Prozent) kommt jedoch laut der VDMA-Umfrage nicht um einen signifikanten Personalabbau herum. Von diesen Unternehmen, die Eingriffe in die Stammbelegschaft bereits in die Wege geleitet haben oder dies in absehbarer Zeit planen, gehen Drei Viertel von einem Stellenabbau im Umfang von 5 bis 15 Prozent aus.