Zahl der Woche

VDMA

3,1% des Bruttoinlandsprodukts wendet Deutschland für Forschung und Entwicklung auf. Dem von der Bundesregierung in der „Hightech-Strategie 2025“ formulierten Ziel, die F&E-Aufwendungen bis 2025 auf 3,5% zu steigern, ist man damit wieder ein Stück weit näher gekommen.

Etwa zwei Drittel der F&E-Ausgaben werden in Deutschland von der Wirtschaft getragen, knapp 20% von den Hochschulen und rund 15% vom Staat. Das Gros der Aufwendungen entfällt dabei auf den Kraftfahrzeugbau, während der Anteil der Maschinenbauindustrie bei ca. 10% liegt. Insgesamt dürften die internen Forschungs- und Entwicklungs-Aufwendungen im deutschen Maschinenbau im letzten Jahr bei rund 7,3 Milliarden Euro gelegen haben – etwa die Hälfte davon ist der angewandten Forschung zuzuordnen, etwas weniger als die Hälfte der experimentellen Entwicklung und rund 5% der Grundlagenforschung. Zu den internen Aufwendungen kommen dann in der Regel noch mal 600 bis 700 Millionen Euro für externe Aufwendungen.

Im Vergleich innerhalb der OECD liegt Deutschland mit seinen Ausgaben für F&E auf dem sechsten Platz. Angeführt wird die Rangliste von Israel mit einem F&E-Anteil von 4,9% am BIP, gefolgt von Korea, Schweden, Japan und Österreich. Die USA liegen mit 2,8% hinter Deutschland und Dänemark auf Platz acht. Von den beiden Wirtschaftsmächten China und Russland – beide keine OECD-Mitglieder – liegt insbesondere Russland vergleichsweise weit hinten mit einem Anteil von nur 1%. China kommt auf 2,1%.

Ansprechpartner: Janine Heimann

VDMA Volkswirtschaft und Statistik

Janine.heimann@vdma.org

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