„Es gilt nun möglichst rasch eine Verhandlungslösung zu finden“

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Der anhaltende Subventions-Streit zwischen der EU und den USA belastet auch Unternehmen aus dem Maschinenbau. Daher braucht es rasch einen konstruktiven Dialog um Strafzölle abzuschaffen.

Zur Genehmigung von EU-Strafzöllen auf US-Produkte durch die Welthandelsorganisation (WTO) wegen unzulässiger Subventionen der USA sagt Ulrich Ackermann, Abteilungsleiter Außenwirtschaft im VDMA:

„Es ist gut, dass der lange erwartete Schiedsspruch der WTO in Sachen illegaler Staatshilfen der USA an den Flugzeugbauer Boeing jetzt gefällt wurde.
Die EU darf nun Strafzölle in Höhe von knapp 4 Milliarden US-Dollar pro Jahr auf US-Produkte verhängen. Damit herrscht nun „Waffengleichheit“ in der transatlantischen Auseinandersetzung um Flugzeugsubventionen. Bereits im vergangenen Jahr hatten die USA WTO-Strafzölle in Höhe von 7,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr auf EU-Produkte wegen einer unzulässigen Subventionierung von Airbus zugesprochen bekommen.

"Damit herrscht nun „Waffengleichheit“ in der transatlantischen Auseinandersetzung um Flugzeugsubventionen"

Dieser anhaltende Streit belastet auch Unternehmen aus dem Maschinenbau, die mit den ursprünglichen Subventionen an Airbus oder Boeing nichts zu tun haben.
Deshalb fordern wir die EU sowie die amerikanische Regierung zu einem konstruktiven Dialog auf. Es gilt nun, möglichst rasch eine Verhandlungslösung zu finden, die den Streit um Subventionen für die beiden Flugzeugbauer endgültig beendet und damit auch die Strafzölle auf Maschinenbauprodukte im bilateralen Handel abschafft und verhindert.“