Homeoffice-Gesetz ist überflüssig

Shutterstock

Da viele Unternehmen mobiles Arbeiten über die Corona-Krise hinaus ihren Mitarbeitern anbieten wollen, wenn es betrieblich machbar ist, hält VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann einen gesetzlichen Anspruch auf sogenanntes Homeoffice für überflüssig.

Der VDMA-Hauptgeschäftsführer erklärt zu den Plänen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil:

„Auch die Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus haben in der Corona-Krise durchweg gute Erfahrungen mit dem mobilen Arbeiten gemacht. Viele haben bereits angekündigt, dass sie auch nach Ende der Corona-Pandemie mobiles Arbeiten anbieten wollen, wenn es betrieblich sinnvoll ist. Ein Gesetz, das den Mitarbeitern einen rechtlichen Anspruch zusichert, ist deshalb überflüssig. Es weckt nur Hoffnungen, die sich nicht in jedem Fall erfüllen lassen. Zudem ist die Entscheidung des Arbeitsplatzes wesentlicher Bestandteil eines jeden Arbeitsvertrags und damit dem einzelnen Arbeitgeber und Arbeitnehmer überlassen. Hier sollte der Gesetzgeber nicht eingreifen, indem er den Arbeitgeber unter einen unnötigen Rechtfertigungszwang setzt.“