Auftragseingang Juli: Ordertief scheint überwunden

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Im Fachzweig Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen gingen im Juli mehr Aufträge ein als in den beiden Vormonaten. Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Bestellungen aber real um 17 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Im Fachzweig Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen gingen im Juli mehr Aufträge ein als in den beiden Vormonaten. Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Bestellungen aber real um 17 Prozent unter dem Vorjahreswert. Aus dem Inland kamen 27 Prozent weniger Bestellungen, aus dem Ausland 16 Prozent weniger. Die Orders aus den Euro-Partnerländern sanken um 3 Prozent, aus den Nicht Euro-Ländern um 19 Prozent unter den Vorjahresvergleichswert.

In dem von Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatszeitraum Mai bis Juli 2020 verfehlte der Auftragseingang das vergleichbare Vorjahresniveau um 23 Prozent. Inland: minus 17 Prozent, Ausland minus 24 Prozent.

 

Nahrungsmittelmaschinen
Bei Nahrungsmittelmaschinen legte die Nachfrage im Juli erneut zu. Sie lag im Vergleich zum Vorjahresmonat aber 1 Prozentpunkt unter dem hohen Vergleichswert. Die Auslandsbestellungen stiegen um 6 Prozent über den Vorjahreswert. Der Zuwachs kam aus den Nicht Euro-Ländern mit einem Plus von 19 Prozent. Bestellungen aus den Euro-Partnerländer sanken um 36 Prozent. Aus dem Inland gingen 30 Prozent weniger Aufträge ein.

Im von Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatszeitraum Mai bis Juli 2020 konnten die Unternehmen insgesamt 17 Prozent weniger Aufträge als in der vergleichbaren Vorjahresperiode verbuchen: Inland minus 15 Prozent, Ausland minus 18 Prozent.

 

Verpackungsmaschinen
Bei Verpackungsmaschinen (ohne Getränkeverpackungsmaschinen) gingen im Juli gleichviel Aufträge wie im Vormonat Juni ein. Verglichen mit dem starken Vorjahresmonat Juli waren es jedoch 6 Prozent weniger. Bestellungen aus dem Inland gaben um 17 Prozentpunkte nach, aus dem Ausland um 2 Prozentpunkte. Dabei kamen aus den Euro-Partnerländer im Vergleich zum Vorjahresmonat 3 Prozent mehr Aufträge, aus den Nicht Euro-Ländern 4 Prozent weniger.

Im von Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatszeitraum Mai bis Juli 2020 verfehlte der Auftragseingang das vergleichbare Vorjahresniveau um 7 Prozentpunkte: Inland minus 15 Prozent, Ausland minus 5 Prozent.