VDMA erleichtert über Gipfel-Einigung

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Wichtig sind nun technologieneutrale und sektorübergreifende Maßnahmen, ohne weitere staatliche Detailregelungen. Die EU sollte auf die unternehmerische Freiheit beim Wiederankurbeln der europäischen Wirtschaft setzen.

Zum Ergebnis des EU-Gipfels sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:

„Wir sind erleichtert, dass der EU-Gipfel sich nach tagelangen Verhandlungen doch noch auf den Corona-Hilfsfonds und einen neuen EU-Mehrjahreshaushalt geeinigt hat. Es wäre ein verheerendes Signal gewesen, wenn Europa selbst in dieser Ausnahmesituation nicht zur Solidarität mit den von der Pandemie am härtesten getroffenen Ländern bereit gewesen wäre.
Die größte Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg braucht eine europäische Antwort. Jetzt muss es darum gehen, die Hilfsgelder nicht wirkungslos versickern zu lassen, sondern effizient die europäische Wirtschaft wieder anzukurbeln.

 

"Die größte Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg braucht eine europäische Antwort."

Dafür müssen die EU-Mitgliedstaaten beim Einsatz der Gelder marktwirtschaftliche Prinzipien berücksichtigen. Konkret brauchen wir technologieneutrale und sektorübergreifende Maßnahmen – ohne weitere staatliche Detailregelungen und ohne neue bürokratische Hürden für die Unternehmen. Die EU sollte auf unternehmerische Freiheit beim Wiederankurbeln der europäischen Wirtschaft setzen. Mittel- bis langfristig wirkende Infrastruktur-Investitionen in Klimaschutz und Digitalisierung sind die richtigen Schwerpunkte.“