„Fristverlängerung verhindert unnötige Verschrottung bereits gebauter Motoren“

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Das EU-Parlament hat die Übergangsfristen für den Einbau und Verkauf von Maschinen unter der Abgasstufe V rückwirkend verlängert. Diese Fristverlängerung bietet den Maschinenherstellen eine dringend nötige Planungssicherheit.

Zu der Fristverlängerung für den Einbau von Diesel-Motoren in mobile Maschinen sagt Dr. Bernd Scherer, Geschäftsführer VDMA Landtechnik:

„Das EU-Parlament hat völlig zurecht die Übergangsfristen für den Einbau und Verkauf von Maschinen unter der Abgasstufe V rückwirkend verlängert. Das ist ein Positivbeispiel, dass Politik und Behörden zügig und unbürokratisch handeln können, wenn es der Sache dient.  
Die Fristverlängerung bietet den Maschinenherstellen die dringend nötige Planungssicherheit. Denn die Hersteller müssen Tausende von neuen und bereits gebauten Motoren nun nicht verschrotten, sondern dürfen diese in Traktoren und Maschinen noch ein Jahr länger einbauen und verkaufen. Durch die Verlängerung der Übergangsfrist wird kein einziger Motor, der noch nicht der Stufe V entspricht, zusätzlich in Verkehr kommen. Denn diese Motoren mussten bereits bis Ende 2018 gebaut sein.

"Durch die Verlängerung der Übergangsfrist wird kein einziger Motor, der noch nicht der Stufe V entspricht, zusätzlich in Verkehr kommen."

Mit der rückwirkenden Fristverlängerung wurde nicht nur ein Schaden in Millionenhöhe verhindert. Auch mit Blick auf Nachhaltigkeit war diese Entscheidung der einzig sinnvolle Weg. Der VDMA hat sich seit Monaten intensiv für diese Verlängerung eingesetzt.“