Kampagne „Danke, Freihandel“ hat den Nerv getroffen

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Freier Handel und offene Grenzen sind für den Wohlstand und den Erhalt vieler Arbeitsplätze in Deutschland und Europa unabdingbar. Dies gilt umso mehr in Zeiten, in denen Protektionisten zunehmend versuchen, den internationalen Handel zu beschränken.

Der VDMA hat sich deshalb mit seiner Social-Media-Kampagne „Danke, Freihandel“, die nun planmäßig ausgelaufen ist, für den Kampf gegen Zölle, Handelshemmnisse und andere Barrieren eingesetzt. „Es war wichtig, dass wir in der Freihandelsdebatte als exportorientierter Maschinenbau die Stimme für unsere Mitglieder laut und deutlich erhoben haben. In den zahlreichen Beiträgen auf Facebook und Twitter sind wir mit Fakten genauso wie mit emotionalen Argumenten für den freien Handel eingetreten. Ich denke, wir haben in dieser Debatte alle voneinander gelernt“, resümiert Ulrich Ackermann, Abteilungsleiter Außenwirtschaft im VDMA.

In den vergangenen zwei Jahren hat die Kampagne dazu beigetragen, dass viele Menschen einen anderen Blick auf das Thema Freihandel bekommen haben und von der Wichtigkeit offener Grenzen für den Maschinenbau und die Industrie insgesamt überzeugt wurden. „Die zuletzt pro Woche durchschnittlich rund 260.000 Impressionen und 4700 Interaktionen zeigen, dass wir mit der Kampagne den Nerv getroffen haben“, sagt Ackermann.

„Die zuletzt pro Woche durchschnittlich rund 260.000 Impressionen und 4700 Interaktionen zeigen, dass wir mit der Kampagne den Nerv getroffen haben.“

Das Thema Freihandel steht auch nach dem Ende der Kampagne weiter auf der Tagesordnung des VDMA.  Der Maschinenbau aus Deutschland, aber auch aus ganz Europa mit seinen rund 4 Millionen Beschäftigten gehören zu den größten Gewinnern der Globalisierung. Aktuell beträgt der Exportanteil rund 80 Prozent und der deutsche Maschinenbau konnte im vergangenen Jahr erfolgreich seinen Titel als Exportweltmeister verteidigen. Dieses Erfolgsmodell ist durch den weltweit zunehmenden Protektionismus akut gefährdet. Die aktuelle Corona-Pandemie wirkt hier als Brandbeschleuniger. Es geht dabei nicht nur um die klassischen protektionistischen Instrumente wie Zölle und technische Handelshemmnisse, sondern auch um Joint Venture-Zwang, Subventionen für lokale Firmen und Exportförderinstrumente von Drittstaaten, die gegen der OECD-Konsensus verstoßen. Nach Schätzungen des VDMA sind rund 35 Prozent der Maschinenbauexporte in Drittstaaten von Handelshemmnissen betroffen.

Den Abschlussfilm zur „Danke, Freihandel“-Kampagne des VDMA finden Sie hier.