Firmeninterne Versetzungen in die USA werden erschwert

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Präsidiale Proklamation sieht Arbeitsmarktchancen von US-Amerikanern bedroht

Mit einer Proklamation vom 22. Juni 2020 setzt US-Präsident Trump die Erteilung von L-Visa aus. Mit dem L-1 Visum können Mitarbeiter unter bestimmten Voraussetzungen firmenintern in die USA versetzt werden. Weitere Visums-Kategorien sind betroffen.

Nicht betroffen ist die Vergabe von B-1 Geschäftsvisa sowie Handels- und Investorenvisa (E-1 und E-2).

Die Aussetzung tritt am 24. Juni 2020 in Kraft und ist zunächst bis zum 31. Dezember 2020 vorgesehen. Eine Verlängerung ist möglich.

Die Proklamation führt aus, dass die Vergabe von bestimmten Nichteinwanderungsvisa im Zuge der außergewöhnlichen wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Verbreitung des Virus SARS-CoV-2 eine Bedrohung für die Arbeitsmarktchancen von US-Amerikanern sei. Eine Einreise in die USA stünde daher den US-Interessen diametral entgegen.

Ausnahmen von der Aussetzung der Visumsvergabe bestehen u.a., wenn der Aufenthalt

  • essenziell zur Erhaltung der Lebensmittelversorgung in den USA ist,
  • im nationalen Interesse liegt.

Die Präsidiale Prokalmation in voller Länge können Sie hier als PDF herunterladen.

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