„Arbeitslosigkeit vorbeugen, Neueinstellungen erleichtern“

Shutterstock

Ein weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit muss verhindert werden, indem die finanziellen und rechtlichen Hürden für Neueinstellungen gesenkt werden. Dazu zählt auch eine befristete Übernahme von Sozialbeiträgen.

Zur Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt erklärt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:

„Die Bundesregierung muss einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit schnell und unbürokratisch vorbeugen. Dazu müssen vor allem die finanziellen und rechtlichen Hürden für Neueinstellungen gesenkt werden. So sollte der Staat für Arbeitnehmer, die zuvor arbeitslos waren, nach einer Neueinstellung die Arbeitgeberanteile an den Sozialbeiträgen für einige Monate übernehmen. Zudem sollte auf das Vorbeschäftigungsverbot bei befristeten Beschäftigungsverhältnissen verzichtet werden. Das würde Unternehmen, die ehemalige Mitarbeiter zurückholen wollen, eine Wiedereinstellung wesentlich erleichtern.

"Verzicht auf Vorbeschäftigungsverbot bei befristeten Beschäftigungsverhältnissen und Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes"

Auch eine Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes auf zwei Jahre wäre ein geeignetes Mittel, weitere Arbeitslosigkeit zu verhindern. Die Verlängerung wird aber wohl nur dann zu finanzieren sein, wenn die staatliche Aufstockung des Kurarbeitergeldes für diese Fälle begrenzt wird.“

Downloads