„Lockerungen sind ein wichtiges Signal“

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Der Maschinenbau unterstützt die schrittweisen Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Notwendig wäre nun, auch innerhalb des EU-Binnenmarktes wieder zu offenen Grenzen und einheitlichen Regelungen zu kommen.

Zu den von Bundesregierung und Bundesländern vereinbarten Lockerungen in der Corona-Krise erklärt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:   

„Der Maschinen- und Anlagenbau unterstützt die schrittweisen Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Sie sind ein erstes wichtiges Zeichen für eine mittelfristige Rückkehr zur Normalität, besonders im betrieblichen Alltag von Unternehmen. Hier kann die Wiederaufnahme des Schulbetriebes eine wesentliche Entlastung der Beschäftigten bringen. Weitere Schritte der Normalisierung auf Landesebene sind gut, dürfen aber nicht zu einem Wildwuchs von Regeln für die Unternehmen führen. Notwendig wäre auch, innerhalb des EU-Binnenmarktes wieder zu offenen Grenzen und zu einheitlichen Regelungen zu kommen, die es Monteuren und Servicekräften ermöglichen, grenzüberschreitend tätig zu werden.

"Notwendig wäre auch, innerhalb des EU-Binnenmarktes wieder zu offenen Grenzen und zu einheitlichen Regelungen zu kommen, die es Monteuren und Servicekräften ermöglichen, grenzüberschreitend tätig zu werden."

Die Maschinenbaubetriebe werden ihren Teil dazu beitragen, dass es zu keiner zweiten Welle der Epidemie kommt. Unsere Unternehmen sind auf gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie möglichst wenig Eingriffe in ihr Geschäft angewiesen. Sie haben daher in den letzten Wochen umfangreiche Schutz- und Hygienekonzepte ausgearbeitet. Die Arbeit in den meisten Betrieben hat mittlerweile ein geringeres Infektionsrisiko als der Wocheneinkauf. Jetzt kommt es darauf an, die erzielten Erfolge im Kampf gegen Corona nicht durch leichtsinniges Verhalten im Alltag wieder zu gefährden.“