"Schnelle Grenzöffnungen entscheidend für das Wiederanlaufen der Wirtschaft"

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Die Lieferketten in der Industrie sind europäisch. Deshalb muss die schnelle Grenzöffnung in Europa eine Top-Priorität in jeder Exit-Strategie sein.

Zur Debatte über den schrittweisen Ausstieg aus den Corona-Maßnahmen sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:

„Es ist wichtig, dass europaweit jetzt eine intensive Debatte über eine Exit-Strategie geführt wird. Leider wird einer der wichtigsten Punkte für die exportorientierte Maschinenbauindustrie in dieser Debatte ignoriert: die Wiederherstellung des EU-Binnenmarkts.

Die schnelle Grenzöffnung in Europa muss eine Top-Priorität in jeder Exit-Strategie sein.

Die Corona-Krise zeigt uns auf sehr plastische Weise, dass die Lieferketten in der Industrie europäisch sind. Die Grenzschließungen in Europa erschweren das Geschäft für die Maschinenbauer immens und machen es in einigen Fällen sogar unmöglich. Deshalb muss die schnelle Grenzöffnung in Europa eine Top-Priorität in jeder Exit-Strategie sein. Ohne funktionierenden Binnenmarkt bekommen wir die Wirtschaft nicht wieder ans Laufen. Dafür braucht es ein europäisch abgestimmtes Vorgehen in der Gesundheitsvorsorge und vor allem eine europäische Lösung bei der Verfolgung von Neuinfektionen. Der breit diskutierte Einsatz von sogenannten Tracing-Apps darf nicht zu nationalen Insellösungen führen. Auch grenzüberschreitende Bewegungen müssen erfasst werden können.“