Ruhr-Uni Bochum druckt Gesichtsschutz

3D-Drucker des Makerforums und des Lehrstuhls für Produktionssysteme der Ruhr-Uni Bochum sind zum Drucken von Gesichtsschutz im Einsatz.

Zusammen mit Ingenieuren und dem Makerforum der Ruhr-Universität Bochum (RUB) wappnet sich das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum für den Fall, dass die Zahl der klinisch behandlungsbedürftigen Coronapatienten stark steigen sollte. Auf Initiative der Klinik produzieren die Teams vom Lehrstuhl für Produktionssysteme und vom Makerforum derzeit Gesichtsschilde mittels 3D-Druck basierend auf frei im Internet verfügbaren Druckvorlagen. Ebenfalls mittels 3D-Druck haben die Kooperationspartner Prototypen für Atemschutzmasken hergestellt, deren Qualität sie in den kommenden Tagen testen wollen.

Ziel ist es, zunächst 100 Gesichtsschilde zu produzieren. Dafür sind zwei 3D-Drucker des Lehrstuhls für Produktionssysteme und sechs 3D-Drucker im Makerforum der Worldfactory der RUB im Einsatz. Gedruckt werden die Stirnhalterungen der Schilde, in die das Team vom Knappschaftskrankenhaus dann eine gelochte Folie einhängt, die das Gesicht schützt.