Inland und Eurozone laufen gut im hessischen Maschinenbau, aber Ausblick nicht positiv

Fotolia | Kit Wai Chan

Die Auftragseingänge sind im Dezember im Inland zum neunten Mal in diesem Jahr gesunken und schwanken ziemlich stark. Aus dem Ausland sind sie lediglich im Juli, Oktober, November und Dezember gestiegen. Die Gesamtbilanz bei den Auftragseingängen und damit auch die Aussichten für das nächste Halbjahr bleiben damit Januar bis Dezember 2019 mit –6,9 % deutlich negativ.

Die Inlandsumsätze und vor allem die Auslandsumsätze mit der Eurozone wachsen auch nach 12 Monaten des Jahres 2019 nach wie vor mit 1,6 % im Inland und 10,4 % mit der Eurozone. Aber der geringe Rückgang des Gesamtumsatzes um 0,6 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum bleibt bestehen. Denn die Umsätze mit dem sonstigen Ausland sanken um 7,0 %, sie haben mit 41,3 % allerdings den höchsten Anteil am Gesamtumsatz und drücken das Ergebnis somit.
 

Die Anzahl der Beschäftigten stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weiter um 2,1 %. Bei den hessischen Maschinenbaubetrieben ist die durchschnittliche Betriebsgröße mit 180 Beschäftigten deutlich geringer als im Durchschnitt des deutschen Maschinenbaus mit 262, d.h. der kleine Mittelstand dominiert. Der Pro-Kopf-Umsatz ging gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um –2,6 % auf 228.752 Euro zurück.

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