Zahl der Woche

Das nominale Umsatzwachstum im chinesischen Maschinenbau im Gesamtjahr 2019 gegenüber 2018 beläuft sich auf 4,9 %.

Das erste Quartal 2019 verlief mit einem Umsatzwachstum von knapp 13% überraschend positiv. Doch im zweiten Quartal stagnierte die Entwicklung. Im dritten und vierten Quartal stabilisierte sich das Wachstum dann wieder (2,8% in Q3 bzw. 4,9% in Q4). Damit lief es im dortigen Maschinenbau besser als in der gesamten Industrie, die ihren Umsatz um lediglich 3,8% steigern konnte.

 

Wesentliche Gründe für das verhaltene Wachstum in der gesamten chinesischen Industrie im vergangenen Jahr waren der weltweite Abschwung im Elektroniksektor und ein starker Rückgang der inländischen Pkw-Verkäufe. Besser lief es hingegen im Immobiliensektor sowie im Bereich der Schwerindustrie, die nun beide deutliche Anzeichen einer Abschwächung zeigen. Ähnlich heterogen verlief auch die Umsatzentwicklung in den Untergruppen des chinesischen Maschinenbaus: 

 

In der Gruppe „nicht-wirtschaftszweigspezifische Maschinen“ stieg der nominale Umsatz von Januar bis Dezember um 3,9% im Vergleich zum Vorjahr. Zu dieser Gruppe gehören u.a.: Armaturen, Antriebstechnik, Fördertechnik, Fluidtechnik, Pumpen und Turbinen.  

 

In der Gruppe „wirtschaftszweigspezifische Maschinen“ lief es im Gesamtjahr mit einem nominalen Umsatzplus von 6,3% besser. In diese Gruppe fallen u.a.: Bergbau- und Baumaschinen, metallurgische Anlagen und Verpackungsmaschinen.