Technologiewandel nicht einseitig fördern

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Der Wandel in der Antriebstechnologie erfasst sowohl die Auto- als auch die Zulieferindustrie. Es gilt, die Wertschöpfung in Deutschland und Europa durch modernste Produkte und Technologien zu stärken. Dabei darf der Wandel nicht starr auf eine Technologie gestützt werden.

Zum Treffen der Autoindustrie mit der Bundes- und Landespolitik im Kanzleramt sagt Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA:

„Der Wandel in der Antriebstechnologie hin zu elektrifizierten Antrieben ist gesetzt. Er erfasst sowohl die Auto- als auch die Zulieferindustrie und damit Deutschlands Wohlstandsmotor. Das Entwerfen von Horrorszenarien für Arbeitnehmer ist allerdings keine konstruktive Lösung. Denn die Kombination aus Hybridantrieben, einer höheren Komplexität beim Verbrennungsmotor sowie insgesamt steigenden Absatzzahlen von Fahrzeugen wird sich weiterhin positiv auf die Wertschöpfung auswirken. Zudem gilt es, die Potentiale der Batterie- und Brennstoffzellproduktion zu erschließen. Der Maschinenbau in Deutschland hat den Anspruch, durch seine Innovationskraft Treiber des Wandels zu sein.

"Der Maschinenbau in Deutschland hat den Anspruch, durch seine Innovationskraft Treiber des Wandels zu sein."

Es gilt, die Wertschöpfung in Deutschland und Europa durch modernste Produkte und Technologien zu stärken. Nur so können Arbeitsplätze langfristig gesichert werden. Dabei darf der Wandel nicht starr auf eine Technologie gestützt werden. Vielmehr gilt es, technologieoffen jeweils die beste Alternative für die jeweilige Anwendung zu entwickeln. Öffentliche Mittel müssen am Anfang der Wertschöpfungskette investiert werden. In Forschung und Lehre, in berufliche Qualifizierung und somit auch in intelligente Produktionstechnologien und Produkte. Der Maschinenbau spielt hier eine entscheidende Rolle: Er produziert die Mobilität der Zukunft.”