„Der Brexit kommt – ein Freihandelsabkommen muss folgen“

Shutterstock

Nach dem Wahlsieg Boris Johnsons können die Unternehmen sich auf einen Brexit am 31. Januar 2020 einstellen. Jetzt muss mit Hochdruck an einem Freihandelsabkommen gearbeitet werden.

Zur Wahl des neuen britischen Premierministers sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann: 

„Der Nebel über dem Brexit lichtet sich nach dem Wahlsieg Boris Johnsons zumindest ein wenig. Das ist nach der jahrelangen Achterbahnfahrt eine gute Nachricht für die Unternehmen in Europa. Auch wenn wir den Austritt unserer britischen Freunde aus der EU nach wie vor für einen Fehler halten und sehr bedauern, können die Unternehmen sich nun darauf einstellen, dass Großbritannien am 31. Januar 2020 die EU verlassen wird, und zwar durch einen geordneten Austritt.

Die zu erwartenden Verwerfungen eines harten Brexits werden dadurch zunächst vermieden. Jetzt müssen die EU und Großbritannien mit Hochdruck an einem Freihandelsabkommen arbeiten und bis zum Ende des Jahres zum Abschluss zu bringen. Gelingt dies nicht, gehen die mit einem harten Brexit verbundenen Diskussionen und Unsicherheiten Ende 2020 wieder los. Das muss unbedingt vermieden werden.“