WTO vor dem Herzstillstand

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Weil die amerikanische Regierung die Nachbesetzung von Richterposten blockiert, droht dem WTO-Schiedsgericht die Handlungsunfähigkeit. Das kommt einem Herzstillstand gleich, kommentiert Ulrich Ackermann, Abteilungsleiter Außenwirtschaft im VDMA.

Zur Blockade der Berufungsinstanz des WTO-Handelsgerichts durch die USA unter Präsident Donald Trump erklärt Ulrich Ackermann, Abteilungsleiter Außenwirtschaft im VDMA:

„Der Welthandelsorganisation (WTO) droht ab morgen der Herzstillstand. Denn die Berufungsinstanz des WTO-Handelsgerichts muss ab sofort ihre Arbeit einstellen. Das sind schlechte Nachrichten für den stark mittelständisch geprägten Maschinenbau, der wie keine zweite Branche auf offene Märkte für Handel und Investitionen angewiesen ist.

 

"Ab sofort droht im internationalen Warenverkehr das Recht des Stärkeren. Und das in Zeiten, in denen neue Handelskonflikte, Strafzölle und andere protektionistische Maßnahmen den Welthandel zunehmend behindern."

Ab sofort droht im internationalen Warenverkehr das Recht des Stärkeren. Und das in Zeiten, in denen neue Handelskonflikte, Strafzölle und andere protektionistische Maßnahmen den Welthandel zunehmend behindern. Bereits heute gehen rund 35 Prozent der Exporte des deutschen Maschinenbaus in Länder mit Handelshemmnissen, Tendenz steigend.“