Konjunktur international: Viel Schatten, wenig Licht

Sowohl 2019 als auch 2020 wird der preisbereinigte globale Umsatz mit Maschinen und Anlagen stagnieren.

Der Maschinenbau befindet sich weltweit im zyklischen Abschwung. Dieser wird durch vielfältige Belastungen und strukturelle Veränderungen verstärkt und überlagert: Wandel in der Automobilindustrie, wirtschaftliche Neuausrichtung Chinas sowie zunehmender Protektionismus infolge politischer Umbrüche und die Erhebung von Handelszöllen. Insgesamt resultieren diese Einflussfaktoren in einer teils deutlich verminderten Nachfrage nach Investitionsgütern. Sowohl 2019 als auch 2020 wird der preisbereinigte globale Umsatz mit Maschinen und Anlagen daher stagnieren. Für Maschinenumsätze, die außerhalb des Standortes China generiert werden, sieht es noch schlechter aus: Der globale Maschinenumsatz ohne China wird 2019 um voraussichtlich real 2 Prozent schrumpfen und – sofern keine exogenen Schocks den Maschinenbau treffen – dürfte sich diese negative Entwicklung 2020 mit einem Rückgang von 1 Prozent fortsetzen.

Einen kurzen Überblick zur Lage und den Aussichten in 21 Ländern finden Sie im VDMA-Bericht „Maschinenbau Konjunktur International“, Ausgabe Dezember 2019, die am 4. Dezember 2019 veröffentlicht wurde.

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