Autogentechnik-Hersteller rechnen mit nur geringen Umsatzzuwächsen im 1. Halbjahr 2020

Aussichten für das Auslandsgeschäft etwas besser als die Entwicklungen im Inland.

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden nationalen und weltweiten wirtschaftlichen Eintrübung erwarten die deutschen Hersteller von Autogentechnik im ersten Halbjahr 2020 nur marginale Umsatzzuwächse in Höhe von rund 0,5 Prozent. Dabei werden die Aussichten für das Auslandsgeschäft etwas besser bewertet als die Entwicklung im Inland.

Diese Einschätzung spiegelt die Umsatzentwicklung im laufenden Jahr wider. Von Januar bis Oktober 2019 verzeichneten die Unternehmen im Inland ein Minus von 0,9 Prozent, während die Umsätze im Ausland um 2,8 Prozent zunahmen. Nicht zuletzt steigende Ausfuhren in die USA – dem nach wie vor wichtigsten Exportmarkt für deutsche Autogentechnik – trugen zu diesem Plus bei. Hier nahmen die Lieferungen von Januar bis September 2019 um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Noch deutlicher waren die Exportsteigerungen nach China, die satte 30,8 Prozent betrugen. China belegt Rang 2 der Exportmärkte für deutsche Autogentechnik.

Nachdem das Volumen der deutschen Autogentechnik-Produktion von 2016 bis 2018 kontinuierlich auf 223 Millionen Euro stieg, wird für 2019 aktuell mit einem Rückgang von rund 6 Prozent auf etwa 209 Millionen Euro gerechnet.