Gutes Halbjahresergebnis mit Europa im Saarländischen Maschinenbau

© eugenesergeev - Fotolia

Der Juni hatte dieses Jahr drei Arbeitstage weniger als 2018. Deshalb sollten die erstmals in diesem Jahr besonders starken Einbrüche im Juni bei den Auftragseingängen der Maschinenbaubetriebe im Saarland um 29 Prozent nicht überbewertet werden.

  • Starker Rückgang des Auftragseingangs im Juni sollte nicht überbewertet werden
  • Umsatzzuwachs im 1. Halbjahr nur mit der Euro-Zone

Die Grafik zeigt noch dazu, dass der Juni im Vorjahr einer der drei Spitzenmonate des Auftragseingangs war. Für das 1. Halbjahr 2019 insgesamt sind die Bestellungen um 7,6 Prozent rückläufig, was vor allem an den Inlandsaufträgen lag, während die Auslandsaufträge nur um 5,4 Prozent sanken (s. Tabelle 1).

Im 1. Halbjahr 2019 mussten die saarländischen Maschinenbaubetriebe darüber hinaus Umsatzverluste von 3,2 Prozent hinnehmen. Dabei kam es zu unterschiedlichen Entwicklungen: Während der Inlandsumsatz um 3,4 Prozent sank, legte der Umsatz mit der Eurozone um deutliche 5,8 Prozent zu. Dagegen ging er mit dem sonstigen Ausland zweistellig um 10,0 Prozent zurück.

Die um 10,2 Prozent rückläufigen Inlandsaufträge lassen für das aktuelle 2. Halbjahr weiter sinkende Inlandsumsätze erwarten. Für die Auslandsumsätze im Euro-Raum gibt es Hoffnung, dass die traditionell engen Handelskontakte nach Frankreich weiter für Zuwachs sorgen können.

Zu negativen Beschäftigungseffekten hat das alles bisher nicht geführt, denn im 1. Halbjahr sind die Beschäftigtenzahlen in den saarländischen Maschinenbaubetrieben stagniert (s. Tabelle 2).

Haben Sie noch Fragen? Dr. Nora Lauterbach, Konjunkturexpertin im VDMA, Landesverband Mitte, Telefon +49 69 6603 1267, Nora.Lauterbach@vdma.org beantwortet sie gern.

Downloads