„Von der Leyen verdient jetzt Unterstützung“

Bundeswehr/Jane Hannemann

Europas Industrie zählt auf eine starke und handlungsfähige Europapolitik. Die pro-Europäischen Parteien müssen sich nun gemeinsam mit der nächsten Kommissionspräsidentin für eine konstruktive Agenda in der EU einsetzen.

Das Europäische Parlament hat heute für Ursula von der Leyen als neue Präsidentin der Europäischen Kommission gestimmt. Dazu sagt Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA:

„In Zeiten wachsender politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit zählt die europäische Industrie auf eine starke und handlungsfähige Europapolitik. Ursula von der Leyen verdient nach ihrer Wahl die nötige Unterstützung, um ihre Rolle im Interesse der gesamten EU ausfüllen zu können. Die pro-europäischen Kräfte im Europaparlament sollten ihre Mehrheit nutzen, um gemeinsam eine konstruktive Agenda für die kommenden fünf Jahre voranzutreiben. Dazu gehören aus Sicht der Industrie die Vollendung des Digitalen Binnenmarktes, eine entschlossene Handelspolitik sowie transparente und globale Ansätze in klimapolitischen Fragen. Langfristig sollte die EU auch aus den Fehlern der vergangenen Europawahl lernen und den Spitzenkandidatenprozess auf ein solides Fundament stellen, um nicht dauerhaft das Vertrauen der europäischen Bürger zu verspielen.“

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