CDU/CSU-Fraktion greift VDMA-Forderungen zur Außenwirtschaft auf

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Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert in einem Grundsatzpapier die Bundesregierung dazu auf, die Förderung des Außenhandels als zentralen Teil der Außenwirtschaftspolitik zu begreifen. Das Papier enthält zahlreiche außenwirtschaftspolitische Forderungen des VDMA.

„Wir sind froh, dass die CDU/CSU-Fraktion von der Bundesregierung mehr Einsatz für die Außenwirtschaft verlangt und dabei wesentliche Forderungen von uns aufgegriffen hat. Wichtig ist jetzt, dass die Bundesregierung diese Forderungen auch in Taten umsetzt. Wir werden das aktiv begleiten“, erklärt Ulrich Ackermann, Abteilungsleiter VDMA Außenwirtschaft.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert in ihrem Grundsatzpapier die Bundesregierung dazu auf, die Förderung des Außenhandels als zentralen Teil der Außenwirtschaftspolitik zu begreifen. Das Papier enthält zahlreiche außenwirtschaftspolitische Forderungen des VDMA:

  • Vereinfachung der Hermes-Deckungsverfahren und Entlastung der Kreditwirtschaft von den Regularien (insbesondere für Finanzierungen unter 5 Mio. Euro)
  • Verbesserung der Effizienz der Prozesse bei der Exportkontrolle (Ziel: Reduzierung der Bearbeitungszeiten)
  • Befähigung des Zolls, Abfertigungen zügig zu erledigen; entsprechende Schulung der Zollbeamten
  • Erarbeitung von adäquaten und wirksamen Antworten auf extra-territoriale Sanktionen
  • Nutzung der KfW-Toolbox bei Ausschreibungen der Entwicklungszusammenarbeit (schafft Transparenz und Nachhaltigkeit)
  • Bündelung der Außenwirtschaftsinstrumente (Koordinierungsstelle beim BMWi)

Link zum Positionspapier „Die deutsche Außenwirtschaft stärken – Offene Märkte und freien Handel verteidigen“: https://www.cducsu.de/sites/default/files/2019-04/Positionspapier%20Au%C3%9Fenwirtschaft%20final.pdf