„Die Unternehmen treten spürbar auf die Bremse“

VDMA

VDMA-Präsident Carl Martin Welcker erläutert im Handelsblatt-Interview vom 2. April, wie sich die Maschinenbaukonjunktur entwickelt, warum der Brexit schmerzt und weshalb es auch künftig klare ordnungspolitische Regeln braucht.

Die Stimmung im Maschinenbau ist spürbar gedämpft im Frühjahr 2019. Internationale Handelsstreitigkeiten und zunehmender Protektionismus machen der Industrie zu schaffen, erläutert VDMA-Präsident Carl Martin Welcker im Interview mit dem Handelsblatt. Auf den Brexit haben sich die Unternehmen inzwischen vorbereitet, ein ausgewachsener Handelskrieg zwischen China und den USA wäre jedoch eine weit größere Belastung. „Ich glaube aber nicht, dass die Welt untergehen wird“, betont der VDMA-Präsident.

Eine klare Botschaft hat Welcker an die Politik: Die jahrelange gute Konjunktur und die Vollbeschäftigung in Deutschland sind ein Erfolg der Arbeit von Unternehmen. Die in der Nationalen Industriestrategie von Wirtschaftsminister Peter Altmaier angedachten staatlichen Markteingriffe lehnt der VDMA-Präsident daher eindeutig ab.
 
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