Stand der eRechnung im Maschinen- u. Anlagenbau 2019

Shutterstock

Mit EU Richtlinie 2014/55 über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen wurde eine europäische Norm geschaffen, die in Deutschland sehr spät in nationales Recht übernommen wurde. Danach müssen sich auch Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus künftig richten sofern sie in den öffentlichen Sektor liefern.

Bei Rechnungstellung an öffentliche Auftraggeber wird -mit Ausnahme des militärischen Sektors- die elektronische Rechnung Pflicht da Bundesbehörden und -später – nachrangige Körperschaften keine Papierrechnungen mehr entgegennehmen dürfen. Was für den Behördenverkehr ab 2019/2020 zwingend wird, hat sich für den sonstigen Rechnungsaustausch als freiwilliger Standard hilfreich und kostensparend erwiesen.

Die Abteilung Business Advisory des VDMA erhebt seit 2017 eine Blitzlichtaufnahme zum jeweiligen Fortschritt dieser elektronischen Anwendungen in der Branche. Diese Umfrageergebnisse können gern angefordert werden.

Demnach steigt die Akzeptanz: Von 75% (2017) stieg diese Quote auf 82% der Befragten (n=99). Auch der Versand steigt: Nunmehr versenden 71% elektronische Rechnungen.

Der Einsatz eines digitalisierten Rechnungsprozesses hat eine durchschnittliche Zeitersparnis von ca. 39% erbracht. Dadurch wurde nach eigenen Aussagen zwischen 10% und 50% Geld gespart.