Neue VDMA-Themendossiers: Handlungsfelder für die Industrie von morgen

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Digitalisierung und Vernetzung der Produktion verändern viele Betriebe grundlegend. Von der Ausbildung über die Maschinensteuerung bis hin zu den Geschäftsmodellen müssen Unternehmen neue Wege gehen. Der VDMA beschreibt wichtige Handlungsfelder für Industrie 4.0 und Industrial Intelligence in neuen Themendossiers.

Der Maschinenbau und die produzierende Industrie in Deutschland wandeln sich. Um den Anforderungen von Industrie 4.0 gerecht zu werden, müssen viele Prozesse neu gedacht und umgesetzt werden. Der Einsatz von selbstlernenden Maschinen und Systemen wird immer stärker in die Werkshallen einziehen. „Integrated Industry – Industrial Intelligence“ heißt daher das Leitmotiv der diesjährigen Hannover Messe (1.-5. April 2019).

„Industrial Intelligence ist das große Thema unserer Zeit. Für die produzierenden Unternehmen lautet das Ziel, mit ihren Prozessen in neue Dimensionen vorzudringen, etwa die völlig flexible Fertigung mit Losgröße 1 bei gleichzeitig höchster Effizienz. Zugleich muss Industrial Intelligence den Firmen die Tür zu neuen Geschäftsmodellen, etwa der Plattformökonomie, aufmachen“, erläutert Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA. „Der Maschinenbau schlägt hier die Brücke von der virtuellen Welt hinein in die Welt der realen Produkte.“

„Der Maschinenbau schlägt die Brücke von der virtuellen Welt hinein in die Welt der realen Produkte.“

Themendossiers im Wochentakt bis zur Hannover Messe

Welche Hürden die Betriebe dabei meistern müssen und welche Faktoren entscheidend sind, zeigt der VDMA in einer Reihe von Themendossiers, die nun im Wochentakt bis zum Start der Hannover Messe veröffentlicht werden.

Den Auftakt macht das Themendossier „Industrie 4.0 braucht neue Kompetenzen“. Darin wird beschrieben, wie die Ingenieurausbildung, sowie die Aus- und Weiterbildung angepasst werden müssen, um mit dem technologischen Wandel Schritt halten zu können. Qualifizierte Fachkräfte sind gefragter denn je – deshalb hat der VDMA nun erstmals ein Soll-Profil für Ingenieurinnen und Ingenieure 4.0 erarbeitet und vorgestellt.

„Der digitale Wandel ist kein Selbstläufer, sondern setzt einen gewaltigen Change-Prozess in den Hochschulen voraus“, betont Rauen. „Als wichtigster deutscher Ingenieurarbeitgeber sind wir im Maschinenbau vom Gelingen dieses Prozesses existentiell abhängig.“

Weitere Dossiers zu folgenden Themen veröffentlicht der VDMA in den kommenden Wochen bis zur Hannover Messe:

  • Plattformökonomie
  • Machine Learning
  • Energieeffizienz
  • Power-to-X
  • Start-ups
  • Freihandel

Alle Dossiers werden veröffentlicht auf: https://hannovermesse.vdma.org/