Auftragseingang im bayerischen Maschinenbau Juni 2020

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Der Auftragseingang im bayerischen Maschinen- und Anlagenbau lag im Juni um real 42 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft verzeichnete dabei ein Minus von 3 Prozent. Das Auslandsgeschäft verschlechterte sich um 51 Prozent, teilte der VDMA Bayern mit.

Pandemie drückt erstes Halbjahr 2020

Der von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflusste Dreimonatsvergleich von April bis Juni 2020 fasst das bisherige Ausmaß der Pandemie zusammen. In dieser Periode verringerten sich die Bestellungen insgesamt um 35 Prozent, wobei die Inlandsaufträge ein Minus von 25 Prozent verzeichneten und die Auslandsaufträge um 38 Prozent sanken.

„Auch im Juni sind die Auswirkungen der Corona-Krise klar sichtbar. Lediglich bei den Bestellungen aus den Nicht-Euro Ländern wirkt sich ein Basiseffekt auf das negative Ergebnis von minus 45 Prozent aus: Im Juni 2019 gab es viel Großanlagengeschäft aus diesen Ländern und damit waren die Orders im letzten Jahr sehr hoch. Dennoch drücken die fehlenden Bestellungen aus dem Inland und Europa die Bilanz des ersten Halbjahres erwartungsgemäß auf ein Minus von 15 Prozent“, sagte Elgar Straub, Geschäftsführer des VDMA Bayern.

Haben Sie noch Fragen? Elgar Straub, VDMA Bayern, Telefon +49 172 6743975, elgar.straub@vdma.org, beantwortet sie gerne.

Der VDMA Bayern vertritt 460 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit 236.849 Erwerbstätigen im Inland und einem Umsatz von 54,4 Milliarden Euro (2019) ist der Maschinenbau einer der führenden Industriezweige insgesamt.

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