"Keine Ausrede mehr für politische Gestaltungsverweigerung"

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Die neue Parteivorsitzende der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, muss zeigen, dass sie die Bedürfnisse der mittelständischen Industrie verstanden hat, sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.

"Mit der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer hat die große Koalition die letzte Ausrede der politischen Gestaltungsverweigerung verloren. Die neue Parteivorsitzende muss zeigen, dass sie die Bedürfnisse der mittelständischen Industrie verstanden hat. Wir brauchen eine deutlich ausgebaute digitale Infrastruktur auch im ländlichen Raum, wo viele Betriebe sitzen. Wir erwarten die Einführung der steuerlichen Forschungsförderung. Der Mittelstand benötigt mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt, einen ernsthaften Bürokratieabbau, eine wettbewerbsfähige Steuerpolitik und eine Regierung, die sich engagiert für weitere Freihandelsabkommen einsetzt.

"Der neuen Parteivorsitzenden wird es hoffentlich gelingen, den unionsinternen Schwung der vergangenen Wochen auf die deutsche Politik zu übertragen."

Der neuen Parteivorsitzenden wird es hoffentlich gelingen, den unionsinternen Schwung der vergangenen Wochen auf die deutsche Politik zu übertragen. Der Maschinenbau steht bereit, um die von der neuen CDU-Vorsitzenden angesprochenen Bremsen zu lösen.“