VDMA-Delegation bei chinesischen Kreuzfahrer-Werften

VDMA

Die deutsche Delegation bei der SWS (Shanghai Waigaoqiao Shipyard)

Hamburg/Shanghai, 3. Dezember 2018 – Eine 18köpfige Wirtschaftsdelegation des VDMA trifft sich ab heute mit Werften und Organisationen des chinesischen Schiffbaus, die beim Einstieg des Landes in den Bau großer Kreuzfahrtschiffe vorn dabei sind. „Ob wir wollen oder nicht, beim Bau großer Passagierschiffe – vormals eine rein europäische Domäne – spielt China zukünftig eine wachsende Rolle. Es ist wichtig für die deutsche Zulieferindustrie, sich von der tatsächlichen Situation und den Entscheidungswegen vor Ort einen eigenen Eindruck zu verschaffen“, sagt Hauke Schlegel, Geschäftsführer des VDMA – Marine Equipment and Systems, der die Delegation ebenso wie eine Vertreterin des Wirtschaftsministeriums begleitet. „Ein Motto unserer Gespräche in China ist das Plädoyer für faire internationale Kooperation zum Nutzen beider Seiten – und gegen Protektionismus“.  

Die Delegationsreise beginnt heute mit einer Kontaktveranstaltung in Shanghai und einem Besuch bei der Werft Shanghai Waigaoqiao SY, die mit Unterstützung von Fincantieri derzeit an einem Vista-Class-Kreuzfahrtschiff für den chinesischen Markt arbeitet. Am morgigen Dienstag schließt sich ein Besuch bei China Merchants SY in Haimen an. Auf dieser Werft entsteht eine Serie von Expeditionskreuzfahrtschiffen nach Ulstein-Design.

Im Anschluss reist die Delegation in den Süden weiter, wo der VDMA einen deutschen Messe-Gemeinschaftsstand auf der „INMEX China – Cruise Build“ in Kanton initiiert hat. Ein Fachsymposium mit deutschen Ausstellern steht für den 5. Dezember auf dem Programm.

Haben Sie noch Fragen? Wir beantworten sie gerne: 

Hauke Schlegel, Geschäftsführer VDMA - Marine Equipment and Systems 
Telefon +49 40 507 207-17, hauke.schlegel@vdma.org

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