Brexit: Neue Hoffnung, aber keine Entwarnung

Europäische Union 2016

Der VDMA bewertet die jüngsten Fortschritte in den Verhandlungen über einen EU-Austritt Großbritanniens als positiv. Gebannt ist Gefahr eines harten Brexits aber noch nicht.

Zu den Fortschritten in den Verhandlungen über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU sagt Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA:

 

„Es gibt neue Hoffnung, dass der europäischen Wirtschaft ein chaotischer Brexit erspart bleibt. Mit Blick auf die politische Lage in Großbritannien ist es aber zu früh, um jetzt schon Entwarnung zu geben. Unternehmen sollten weiter mit der Gefahr eines harten Brexits rechnen und überprüfen, wie beispielsweise Kunden und Zulieferer von möglichen Zollkontrollen betroffen wären. Ein gutes Austrittsabkommen würde Großbritannien möglichst nah an Binnenmarkt und Zollunion halten und damit den Warenaustausch einfach halten. Aber selbst eine Einigung über den Austritt wäre nur die halbe Miete, weil diese nur die Übergangszeit regelt, langfristig aber das Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien entscheidend für die Industrie wäre.“