Verunsicherung belastet die Orderbücher

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Im September konnte der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau lediglich sein Vorjahresniveau halten, für eine Plusrate wie in den Vormonaten hat es nicht gereicht.

„Die Unternehmen spüren die Verunsicherung der Kunden aufgrund der vielen weltpolitischen Baustellen, Handelssanktionen und protektionistischen Ankündigungen“, erläutert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. In Summe sanken die Auslandsbestellungen um real 2 Prozent, wobei der Rückgang im Euro-Raum 1 Prozent betrug, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 2 Prozent weniger Orders. Die Inlandsbestellungen legten dagegen um 6 Prozent zu. „Das ist ein erfreulicher Wert, allerdings wäre er ohne Großanlagengeschäft etwas geringer ausgefallen“, analysiert Wiechers.

„Die Unternehmen spüren die Verunsicherung der Kunden aufgrund der vielen weltpolitischen Baustellen, Handelssanktionen und protektionistischen Ankündigungen.“

Im Drei-Monatsvergleich Juli bis September 2018 lagen die Bestellungen insgesamt um real 3 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Inland verbuchte in diesem Zeitraum einen Auftragszuwachs von 8 Prozent, die Auslandsorders legten um 1 Prozent zu. Die Bestellungen aus dem Euro-Raum wuchsen um 3 Prozent, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 1 Prozent mehr Aufträge.

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