Maschinenbau fordert Abschaffung aller Zölle

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Europa muss mit den USA über einen umfangreichen Abbau von Handelshemmnissen verhandeln.

Die Verhandlungen der EU mit den USA über einen umfassenden Abbau aller Zölle und anderer Handelshemmnisse müssen möglichst schnell vorangetrieben werden. Angesichts des Treffens von EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer fordert die Maschinenbauindustrie, dass die EU sich hierfür rasch das notwendige Mandat der EU-Mitgliedstaaten holt.

Die mittelständische Industrie in Europa, aber auch in den Vereinigten Staaten, braucht offene Märkte mit möglichst wenig Handelshemmnissen.

Nach Ansicht des VDMA ist nicht nur eine Abschaffung aller Zölle im transatlantischen Handel geboten und machbar, sondern auch eine Angleichung der technischen Regularien insbesondere hinsichtlich der Prüfung von Produkten. Auch sollten die EU und USA auf eine Stärkung der internationalen Normung hinwirken. Von den USA erwarten die Maschinenbauer in Deutschland, dass auch dort die öffentlichen Beschaffungsmärkte, wie in der EU bereits geschehen, geöffnet werden. „Die mittelständische Industrie in Europa, aber auch in den Vereinigten Staaten, braucht offene Märkte mit möglichst wenig Handelshemmnissen. Deshalb muss die EU in den geplanten Freihandelsverhandlungen mit den USA auf die Streichung aller Zölle in allen Industriesektoren drängen und auch bei den technischen Handelshemmnissen Fortschritte erzielen“, fordert VDMA-Präsident Carl Martin Welcker.