Hessischer Maschinenbau: Aufträge und Umsätze im 1. Quartal 2018 gesunken

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Auch im 1. Quartal 2018 konnten die hessischen Maschinenbaubetriebe keine neue Dynamik entwickeln: die Umsätze sanken um 1,6 Prozent. Zwar legten die Inlandsumsätze endlich um 2,7 Prozent zu, aber das Ergebnis wurde durch die gesunkenen Umsätze mit dem sonstigen Ausland (–7,8 Prozent) gedrückt.

Die Besserung beim Inlandsumsatz hatte sich bereits in den gestiegenen Inlandsaufträgen für 2017 (+9,9 Prozent) abgezeichnet. Zum ersten Mal seit vier Jahren hatten die Inlandsaufträge so deutlich zugelegt. Da der Auftragsbestand im deutschen Maschinenbau insgesamt knapp 6 Monate beträgt, kann der Auftragseingangsindex als Vorlaufindikator angesehen werden.

Im 1. Quartal 2018 hat sich dieser Trend nun wieder gedreht: zweistellige Auftragsrückgänge sowohl im In- als auch Ausland zeigen an, dass Besserung für die hessischen Maschinenbauunternehmen vorerst nicht in Sicht ist.

Die in Hessen statistisch erfassten 225 Maschinenbaubetriebe mit mehr als 50 Beschäftigten erzielten im 1. Quartal 2018 mit knapp 41.000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 2,3 Milliarden Euro, davon 1,5 Milliarden Euro Auslandsumsatz. Sie haben damit bei den Umsätzen einen Anteil von 3,9 Prozent, bei der Beschäftigtenzahl von 4,2 Prozent am gesamten deutschen Maschinenbau.

Haben Sie noch Fragen? Dr. Nora Lauterbach, VDMA, Landesverband Mitte,
Telefon +49 69 6603-1267, Nora.Lauterbach@vdma.org beantwortet sie gern.

 

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