VDMA: Internationaler Handel ist kein Pokerspiel!

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Die Politik muss zurückkehren auf den Pfad der Welthandelsordnung unter dem Dach der WTO

Zu den vielen Sanktionen und Sanktionsdrohungen rund um den Globus sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:    

„Der internationale Handel ist kein Pokerspiel, bei dem beliebig der Einsatz erhöht werden kann und am Ende geht einer als glücklicher Gewinner vom Tisch. All die Sanktionen und Sanktionsandrohungen werden ihre Ziele verfehlen, in den USA genauso wie in China, Russland oder Iran. Sie werden kein dauerhaftes Wachstum und keinen Beschäftigungsaufschwung bringen und erst recht keinen Frieden in Konfliktregionen erzwingen. 

Nationalismus und Protektionismus gefährden Wachstum und Wohlstand.

Sie erzeugen vielmehr das Gegenteil – Nationalismus und Protektionismus gefährden Wachstum und Wohlstand, auch in Ländern, die nur indirekt betroffen sind. Die Politik muss zurückkehren auf den Pfad der Welthandelsordnung unter dem Dach der WTO – und sich auch an diese Verträge halten. Und nur dort kann es zu einem für alle akzeptablen Interessensausgleich kommen.“