Verbessern statt verwalten - die EU braucht frische Prioritäten

VDMA

VDMA startet die zweite Stufe der Online-Initiative #europeworks

Die EU muss durch Reformen ihre Zukunft sichern und frische Prioritäten setzen. Die Debatte darüber muss jetzt geführt werden. Dabei will der Maschinenbau nicht nur ein Zeichen gegen EU-Skepsis und Populismus setzen, sondern auch zeigen, wo Europa mehr leisten kann als heute. Der VDMA erweitert deshalb seine Initiative #europeworks um neue Themen unter dem Motto "Europa voranbringen" (www.europeworks.de). "Wir dürfen die Europäische Union nicht nur verwalten, sondern müssen sie verbessern. Vor ein paar Monaten bestand die ernste Gefahr, dass die EU auseinanderbricht. Damit wir nicht noch einmal in so eine Situation geraten, müssen wir jetzt darüber sprechen, wie die Zukunft Europas aussehen soll", sagt Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA. "Für den Maschinenbau ist klar, dass Bürger wie Unternehmen von der europäischen Integration profitieren. In den unruhigen Zeiten im vergangenen Jahr hat unsere Industrie mit #europeworks eindeutig Stellung bezogen für ein starkes Europa. Nun wollen wir mit unserer Initiative zur Diskussion beitragen, was wir künftig von der EU erwarten."

"Wir dürfen die Europäische Union nicht nur verwalten, sondern müssen sie verbessern."

Großer Erfolg im vergangenen Jahr
Die Initiative #europeworks zeigt auf anschauliche Weise, wie europäische Integration das Leben der Bürger verbessert. Die Initiative wurde zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge im März 2017 gestartet und erhielt in den sozialen Netzwerken innerhalb von sechs Monaten 12,1 Millionen Impressionen. Im Februar 2018 wurde #europeworks mit dem European Association Awards ausgezeichnet (Silber in der Kategorie "Beste Nutzung von Social Media", Bronze in "Beste Kommunikations-Kampagne"). In der Fortsetzung konzentriert sich die Initiative nun auf Bereiche, in denen sich die EU weiterentwickeln muss, beginnend mit den Themenfeldern "Digitale Zukunft" und "Weltoffenheit".

Die Zukunft Europas wird auch am 23. April auf der Hannover Messe eine wichtige Rolle spielen. Auf dem 8. Europapolitischen Empfang des VDMA und der Deutschen Messe wird als Redner Michel Barnier erwartet, der Chefverhandler der EU-Kommission in den Austrittsgesprächen mit dem Vereinigten Königreich. Unter dem Titel "Wie hart wird der Brexit für die Industrie?" wird Barnier ab 18.30 Uhr im Haus der Nationen auf dem Messegelände einen Einblick in den Stand der Verhandlungen geben.

Mehr dazu

https://hannovermesse.vdma.org/
https://www.europeworks.de/