VDMA: Ein Handelskrieg muss vermieden werden

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Die von US-Präsident Trump angekündigten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte sind für alle Seiten schädlich. Denn sie führen einerseits zu höheren Preisen auf dem amerikanischen Markt und senken damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Industrie.

Zur Ankündigung von US-Präsident Trump, globale Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte zu erheben, sagt VDMA–Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:

„Die von US-Präsident Trump angekündigten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte sind für alle Seiten schädlich. Denn sie führen einerseits zu höheren Preisen auf dem amerikanischen Markt und senken damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Industrie. 

Zum anderen könnte die drohende Spirale aus wechselseitigen Strafzöllen am Ende zu einem weltweiten Handelskrieg führen. Natürlich müssen Staaten ihre Wirtschaft vor unfairen Dumpingpraktiken schützen können. Die ergriffenen Maßnahmen müssen aber immer im Einklang mit den WTO-Regeln stehen. 

Die von US-Präsident Trump angekündigten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte sind für alle Seiten schädlich.

Dies ist bei den von Präsident Trump geplanten Strafzöllen aber nicht der Fall. Denn die US–Regierung stützt sich hier auf einen Paragraphen im US-Handelsrecht aus dem Jahr 1962. Eine mögliche EU–Gegenreaktion ist unter diesen Umständen grundsätzlich nachvollziehbar, sie muss jedoch zwingend WTO–kompatibel sein.“