Arbeitgeber für viele Spezialisten

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Im Vergleich zur Wirtschaft insgesamt beschäftigen die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus mehr Spezialisten und weniger Mitarbeiter in einfachen Tätigkeiten.

Seit einigen Jahren erhebt die Bundesagentur für Arbeit ihre Beschäftigtendaten auf der Grundlage einer neuen Berufsklassifikation. Diese unterscheidet nicht nur nach der Berufsfachlichkeit, also beispielsweise zwischen Elektroberufen und medizinischen Gesundheitsberufen. Eine zweite Dimension, das „Anforderungsniveau“, ermöglicht, die Tätigkeiten innerhalb einer berufsfachlichen Dimension nach dem Grad der Komplexität zu differenzieren:
•    Helfer- und Anlerntätigkeiten
•    Fachlich ausgerichtete Tätigkeiten
•    Komplexe Spezialistentätigkeiten
•    Hoch komplexe (Experten-)Tätigkeiten.
Diesen vier Anforderungsniveaus entsprechen unter anderem die folgenden Berufe aus dem Maschinenbau: Maschinenbauhelfer, Industriemechaniker, Maschinenbautechniker und Maschinenbauingenieur.
Die Auswertung der Beschäftigtendaten nach Berufen und nach dem Wirtschaftszweig zeigt, bei welchen Anforderungsniveaus die Beschäftigtenstruktur einer Branche deutlich von der gesamtwirtschaftlichen abweicht. Im Falle des Maschinen- und Anlagenbaus gilt das zum einen für Helferberufe, welche hier nur noch geringe Bedeutung haben. Ihr Anteil an den Beschäftigten liegt bei 8 %. Im Durchschnitt der Wirtschaft insgesamt sind es 14 %.
Einen überdurchschnittlichen Anteil verzeichnen dagegen die Spezialisten. Hierzu zählen viele Tätigkeiten in der Konstruktion und Arbeitsplanung, aber auch Meister oder Kundendiensttechniker. Der Anteil dieser Spezialisten im Maschinen- und Anlagenbau beträgt nahezu ein Fünftel der Beschäftigten (Gesamtwirtschaft 13 %).
Weitere Informationen dazu erhalten Sie in dem Datenblatt „Fachkräfte-Spezialisten-Experten“, welches VDMA-Mitglieder auf dieser Seite herunterladen können.

Tätigkeiten nach Anforderungsniveau im Vergleich

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