Personalkosten-Entwicklung im Maschinenbau

Je nach Verwendungszweck bieten sich unterschiedliche Statistiken an, um die Entwicklung der Personalkosten abzubilden. Mitgliedsunternehmen des VDMA können hier auf entsprechende Tabellen zugreifen.

Arbeitskosten

Die tatsächlich angefallenen Arbeitskosten pro Beschäftigten im Maschinenbau ermittelt die amtliche Statistik alle vier Jahre. Neben Löhnen und Gehältern sind in den durchschnittlichen Arbeitskosten sämtliche, das heißt gesetzliche und freiwillige Lohnnebenkosten enthalten.

Die aktuellsten Zahlen sind derzeit die Ergebnisse der Erhebung 2012. Resultate der Erhebung im vergangenen Jahr, bei der die durchschnittlichen Arbeitskosten im Jahr 2016 erfragt wurden, dürften im Laufe der kommenden Monate veröffentlicht werden. Dank einer EU-weiten Harmonisierung der Arbeitskostenerhebung lassen sich diese Daten nicht nur für das Benchmarking mit eigenen Personalkosten(strukturen) nutzen, sondern sind auch eine gute Grundlage für den europaweiten Standortvergleich.

Löhne und Gehälter

Wer eine kontinuierlichere und zeitnahe Abbildung der Arbeitskosten im Maschinenbau benötigt, sollte sich auf die Lohn- und Gehaltskosten beschränken. Oft wird zur Vereinfachung nur die Wachstumsrate des tariflichen Grundlohns betrachtet, so z.B. in Preisgleitklauseln. Tarifindizes bzw. Tarifeckentgelte finden Sie am Ende des Artikels zum Download.

In manchen Fällen ist es von Interesse wie sich die tatsächlichen Durchschnittsverdienste in der Branche entwickelt haben. In die vierteljährlich vom Statistischen Bundesamt erhobenen Verdienstdaten gehen tariflich und außertariflich gezahlte Löhne und Gehälter, Zulagen und Kostenerstattungen ein. Bleibt die Entwicklung dieser Effektivverdienste hinter der Erhöhung der Tarifverdienste zurück, so spricht man von einer negativen Lohndrift. Verdienstdaten liegen für den Maschinenbau u.a. in regionaler Gliederung und nach Leistungsgruppen gestuft vor.

 

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