Prof. Dr.-Ing. Sebastian Bauer neuer Präsident der AiF

AiF

Prof. Dr.-Ing. Sebastian Bauer (52) ist der neue Präsident der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V. AiF. Das Präsidium der AiF wählte den Vertreter des Forschungskuratoriums Maschinenbau e.V. (FKM) im VDMA am 18. Januar einstimmig.

Mit Sebastian Bauer steht für die nächsten zwei Jahre ein erfahrener Familienunternehmer und Maschinenbauingenieur an der Spitze der AiF. Nach Studium und Promotion an der TU München trat Bauer 1996 ins 1790 gegründete Familienunternehmen, die Bauer-Gruppe, ein. Zunächst tätig als Leiter der Entwicklung und Konstruktion für Maschinen, ist er seit 2005 Geschäftsführer der international tätigen Bauer Maschinen GmbH mit 1.100 Mitarbeitern im oberbayrischen Schrobenhausen, die eines der drei Segmente der Bauer AG verantwortet. Mit ihren zahlreichen Tochterfirmen im In- und Ausland ist die Bauer Maschinen GmbH seit Ende der sechziger Jahre der Hidden Champion im Bereich der Spezialtiefbaugeräte.
Seit über acht Jahren ist Bauer im Hauptvorstand des VDMA. Er ist Vorstandsmitglied im Fachverband Bau- und Baustoffmaschinen sowie Vorsitzender des Vorstands der Forschungsvereinigung Bau- und Baustoffmaschinen (FVB) des VDMA.

"Ich bin schon lange ein Fan der Gemeinschaftsforschung", bekennt der neue Präsident. "Die IGF bietet eine weltweit einzigartige Innovationsförderung für den Mittelstand und hat einen außergewöhnlich hohen Multiplikationsfaktor für die Wirtschaftskraft unseres Landes."
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) hat im VDMA eine hohe Bedeutung für die Innovationskraft des mittelständisch geprägten Maschinenbaus. Organisiert über das FKM wurden in 2017 eine stattliche Anzahl von 350 vorwettbewerblichen Forschungsprojekten im Wert von 44 Millionen Euro für 24 Branchen des Maschinenbaus zumeist an deutschen Hochschulen durchgeführt. Das BMWi - organisiert über die AiF- förderte diese Forschung im Jahr 2017 mit 19 Millionen Euro. Die Projekte tragen auch zu einer exzellenten Vernetzung von Industrie und Wissenschaft sowie zu einer praxisorientierten Ausbildung des Ingenieurnachwuchses bei.