Autogentechnik-Hersteller erwarten moderate Umsatzzuwächse im ersten Halbjahr 2018

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Der Blick in die Zukunft ist vorsichtig optimistisch.

Die deutschen Hersteller von Autogentechnik gehen mit positiven Erwartungen in die erste Jahreshälfte 2018 und rechnen mit einem leichten Umsatzplus von 1,9 Prozent. Während sie im Inlandsgeschäft von einer Steigerung in Höhe von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ausgehen, kalkulieren sie im Auslandsgeschäft mit einer Zunahme von 1,5 Prozent.

Für 2017 wird mit einem Anstieg der Weltproduktion gerechnet

Grund für diese Einschätzung ist die zuletzt positive Geschäftsentwicklung auf dem heimischen und dem europäischen Markt sowie in den USA und China. Man findet sich damit im Einklang mit der Gemeinschaftsprognose der führenden Wirtschaftsforschungs-unternehmen. Diese sprechen aktuell sowohl von einer robusten US-Wirtschaft und einer guten Wirtschaftsentwicklung innerhalb der EU als auch von einer sich allmählich verstärkenden wirtschaftlichen Expansion in den Schwellenländern. Insgesamt wird für das laufende Jahr mit einem Anstieg der Weltproduktion um 3,1 Prozent gerechnet.

Von Januar bis Oktober 2017 nahmen die Auslandsumsätze der Autogentechnik-Hersteller um 6,6 Prozent zu, dabei wurde die Top-Ten der Exportländer erneut von den USA, Frankreich und China angeführt.

Wenig erfreulich entwickelte sich unterdessen in den letzten zehn Monaten das Inlandsgeschäft. Mit einem Minus von 3,9 Prozent blieb die Branche hinter ihren Erwartungen zurück, bewegte sich gesamtumsatzbezogen mit plus 0,8 Prozent aber noch etwas über Vorjahresniveau. Mut machen derweil die jüngsten Zahlen für Oktober 2017: Der Umsatz konnte um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesteigert werden.

Der VDMA Fachverband Schweiß- und Druckgastechnik zählt 26 Mitgliedsunternehmen, die Autogentechnik (Handschneidbrenner, Druckminderer, Apparate und Geräte zum Löten, Schweißen, Brennschneiden und Oberflächenhärten) sowie Gaseversorgungsanlagen und Sicherheitstechnik herstellen.