Eine weltoffene Politik für den Mittelstand

VDMA

Der Maschinenbau übernimmt große Verantwortung – als Technologielieferant und als größter industrieller Arbeitgeber. In einem Gastbeitrag für die „Fuldaer Zeitung“ erläutert VDMA-Präsident Carl Martin Welcker, welche wirtschaftspolitischen Weichen dafür nun gestellt werden müssen.

„Deutschland braucht eine weltoffene Politik“, lautet die Kernforderung der Maschinenbauindustrie. Dazu zählt, dass alle Parteien, die in einer „Jamaika“-Koaliton möglicherweise zusammenkommen, sich für offene Grenzen und freien Handel überall auf der Welt einsetzen. Dazu zählt aber auch eine wirklich spürbare Entlastung für den industriellen Mittelstand.

„Reformen dürfen am Ende nicht immer zu einem Mehr an staatlichen Vorgaben führen“, schreibt Welcker. Und ein weltoffenes Land wie Deutschland braucht eine digitale Infrastruktur, die weltspitze ist. Der flächendeckende Ausbau eines Glasfaserkabelnetzes muss energisch vorangetrieben werden. „Denn insbesondere in der digitalen Infrastruktur zeigt sich, wie schnell auch ein prosperierendes Industrieland wie Deutschland hinter andere Staaten zurückfallen kann“, warnt Welcker.

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