Novum in der Innovationspolitik: Industrie und Wissenschaft einigen sich auf gemeinsame Forderungen

Siemens

Der VDMA gehört zu den 22 unterzeichnenden Organisationen aus Industrie und Wissenschaft, die erstmals gemeinsame Empfehlungen für eine wirksame Innovationspolitik vorlegen.

Industrie und Wissenschaft legen erstmals gemeinsame Empfehlungen für eine wirksame Innovationspolitik zu Beginn der Wahlperiode vor. Der VDMA gehört zu den 22 unterzeichnenden Organisationen. „Die gemeinsame Stellungnahme von Industrie und Wissenschaft ist ein Novum in der deutschen Innovationspolitik“, betonte Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer anlässlich der heutigen Veröffentlichung. „Das Signal könnte nicht eindeutiger ein: Bildung und Innovation müssen in der neuen Wahlperiode auf der politischen Agenda nach ganz oben.“ 

Bekenntnis zur steuerlichen FuE-Förderung und zur IGF

„Die Befürworter einer steuerlichen Forschungsförderung erfahren mit der Stellungnahme weiteren gewichtigen Zuwachs“, unterstrich Rauen. „Die Waage zeigt längst Eindeutiges: Deutschland muss seinen innovationspolitischen Sonderweg an der Stelle umgehend beenden.“ Gleichfalls bemerkenswert ist die gemeinsame Forderung nach einer gestärkten Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). „Hier ist die Innovationspartnerschaft von Industrie und Wissenschaft gelebte und höchst erfolgreiche Praxis“, erklärte Rauen. „Die nachhaltigen Innovationsnetzwerke der Gemeinschaftsforschung suchen weltweit ihresgleichen“.

Insgesamt sechs Kernempfehlungen für die neue Wahlperiode

Die Stellungnahme führender Wissenschaftsorganisationen und Wirtschaftsverbände steht unter dem Titel „Wissenschaft und Forschung als Fundament unserer Zukunft weiter stärken“. Sechs wesentliche Empfehlungen werden formuliert: „Steuerliche FuE-Förderung für die forschenden Unternehmen ergänzend zur Projektförderung einführen“, „Wissenschaftspakte fortsetzen“, „Technologieoffene Förderprogramme für den Mittelstand stärken“, „Spitzenforschung stärken, Innovationen befördern“, „Neue Instrumente für den Technologie- und Wissenstransfer nutzen“ sowie „Hochschulbildung und berufliche Qualifizierung stärken“.

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