VDMA Antriebstechnik: Branche verzeichnet gutes Wachstum

VDMA

Antriebstechnik mit Umsatzplus in 2017 und guten Aussichten für 2018

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des VDMA-Fachverbands Antriebstechnik am 28. und 29. September 2017 wurden aktuelle Zahlen über die konjunkturelle Lage der Antriebstechnik vorgestellt: Mit Blick auf die Monate Januar bis August dieses Jahres verzeichnet die Antriebstechnik ein Umsatzplus von 9 Prozent. Das bisherige Jahr 2017 verlief somit besser als erwartet und wird voraussichtlich mit einem Plus von 5 Prozent abschließen. Für das Jahr 2018 ist die deutsche Antriebstechnik ebenfalls optimistisch gestimmt. Die Antriebstechnik erwartet ein Umsatzplus von 4 Prozent.

„Unsere globale Wettbewerbsfähigkeit ist hoch. Die deutsche Antriebstechnik ist Technologieführer und der Standort Deutschland kann mit einer intelligenten Produktion überzeugen. Mit über 89.000 Beschäftigten befindet sich die Branche auf einem aktuellen Rekordniveau, welches von uns täglich neu erarbeitet werden muss. Dafür benötigen wir bestmögliche Rahmenbedingungen für die Standorte in Deutschland. Die neue Bundes-regierung ist aufgerufen, ihren Beitrag zu leisten“, erläutert Rehm, Mitglied des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG und Vorsitzender des VDMA-Fachverbands Antriebstechnik.

Intelligenz, Effizienz und Premiumqualität entscheiden
Entscheidend für den Erfolg der Antriebstechnik „Made in Germany“ ist insbesondere der Dreiklang Intelligenz, Effizienz, und Premiumqualität. Dieser Dreiklang macht den Unterschied im internationalen Wettbewerb und findet sich in den intelligent vernetzten Leistungsbausteinen der Antriebstechnik wieder.

Industrie 4.0: Antriebstechnik mit Schlüsselrolle
Mit Blick auf Industrie 4.0 kommt den Unternehmen der Antriebstechnik eine zentrale Funktion zu. Mit ihren intelligenten Komponenten sitzen sie an der Quelle des Data Mining und sind wichtiger Enabler für smarte und effiziente Produktionsprozesse.

„Die Antriebstechnik liefert smarte Industrie 4.0-Lösungen. Sie liefert heute schon die zentralen Bausteine, die die Lebensdauer, Leistungsdichte und Energieeffizienz der Kundenprodukte bestimmen. Die Antriebstechnik ist als Industrie 4.0-Komponente zudem Datenquelle. Neue Lösungen und Geschäftsmodelle wie z. B. Predictive Maintenance werden möglich“, sagte Hartmut Rauen, Geschäftsführer des Fachverbands Antriebstechnik. „Diese neue Rolle erklärt auch den Wechsel in den Jahresturnus auf der Hannover Messe mit der Fusion von MDA und IA zur IAMD – Integrated Automation, Motion & Drives. Eine intelligente Antriebstechnik ist ebenso für Mobile Maschinen oder die Automotive-Industrie entscheidend, um die Mobilität der Zukunft zu ermöglichen“, so Rehm.

Der Fachverband Antriebstechnik vertritt über 200 Unternehmen.
Mit aktuell über 89.000 Beschäftigten im Inland und einer Produktion von geschätzt 16 Milliarden Euro (2016) ist sie die größte Teilbranche des Maschinenbaus. Ein innovativer Erfolgsgarant der Branche ist die vor 50 Jahren gegründete Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V., die im engen Verbund zwischen Industrie und Wissenschaft eine Wissensbasis für Innovationen legt und beste Nachwuchskräfte hervorbringt.

 

 

Kontakt:

Hartmut Rauen
Geschäftsführer des Fachverbands Antriebstechnik
Tel.: +49 (0) 69 / 66 03-1331
E-Mail: hartmut.rauen@vdma.org

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