VDMA-Hochschulpreis: Drei Finalisten überzeugen mit Konzepten für eine bessere Berufsvorbereitung

VDMA

Initiative „Maschinenhaus“ fördert die Qualität der Hochschulausbildung in den Ingenieurwissenschaften

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik – die MINT-Studienfächer bieten besonders interessante Berufschancen. „Die Ingenieur-beschäftigung im Maschinen- und Anlagenbau hat mit 191.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren einen neuen Rekord erreicht. Die Unternehmen suchen also händeringend nach ingenieurwissenschaftlichen Absolventen“, sagt Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Ein Grund für den Industrieverband, sich mit seinem Projekt Maschinenhaus gegen die nach wie vor sehr hohen Studienabbruchquoten zu engagieren. Das Projekt zeigt konkret, dass mehr Studienerfolg möglich ist und welche Maßnahmen die Hochschulen dazu ergreifen können.
 

Drei Hochschulen im Finale – Jury wählt Sieger
Am 5. April 2017 tagte eine hochkarätige Jury mit 21 Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen, Wissenschaft, Verbänden und Initiativen sowie Politik zur Platzierung der drei Finalisten beim Hochschulpreis „Bestes Maschinenhaus 2017“. Die mit insgesamt 150.000 Euro dotierte Auszeichnung prämiert Konzepte von Fachbereichen und Fakultäten des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und eng verwandter Disziplinen für die Verbesserung der Lehre. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr lautet „Praxisorientierung und Berufsvorbereitung“. 24 Hochschulen – so viele wie noch nie – hatten sich um den Preis beworben. Drei von ihnen kamen in die Endausscheidung: die Hochschule München mit ihrer Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik, die HAW Würzburg-Schweinfurt mit ihrer Fakultät Maschinenbau sowie die HAW Hamburg mit ihrem Department Informations- und Elektrotechnik der Fakultät Technik und Informatik. Der Sieger wird bei der feierlichen Preisverleihung am 9. Mai 2017 in Berlin bekanntgegeben.
 

Beste Ingenieure für die Industrie
Der VDMA arbeitet seit 2013 mit mehr als 40 Hochschulen im Projekt „Maschinenhaus – Campus für Ingenieurinnen und Ingenieure“ zusammen. Es soll ihnen dabei helfen, mehr Studierende zum Studienerfolg zu führen und so mehr Ingenieurinnen und Ingenieure in den Arbeitsmarkt zu bekommen. „Unsere Industrie hat die besten Maschinenbauprodukte der Welt – dies sollte auch der Anspruch für die Lehre an unseren Hochschulen sein“, sagte Hartmut Rauen. „Dies möchten wir mit unserem Hochschulpreis deutlich machen und damit einen Beitrag für mehr Studienerfolg leisten.“
 

Hintergrundinfo
Der Hochschulpreis „Bestes Maschinenhaus 2017“ ist eines von fünf Teilprojekten der VDMA-Initiative Maschinenhaus. Er wird am 9. Mai 2017 in Berlin zum dritten Mal verliehen. Als Redner und Diskussionspartner zur Preisverleihung werden u.a. die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Johanna Wanka, die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Theresia Bauer, und Prof. Dr.-Ing. Siegfried Russwurm, Mitglied im Hochschulrat der RWTH Aachen, erwartet. Details zum VDMA-Hochschulpreis finden Sie unter vdma.org/hochschulpreis. Die Maschinenhaus-Initiative wird unter vdma.org/maschinenhaus näher vorgestellt.

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