Europa braucht einen neuen Vertrag

VDMA

Die EU hat ihren Bürgern auch künftig viel zu bieten, aber die Gemeinschaft muss neue Begeisterung entfachen. In einem Gastbeitrag für die F.A.Z. beschreibt VDMA-Präsident Carl Martin Welcker die notwendigen Reformen.

Die europäische Zusammenarbeit hat den Menschen zu mehr Freiheit und Wohlstand verholfen. Angesichts des wachsenden Populismus ist Mut gefragt, die EU zu reformieren. Dazu gehören eine Stärkung des Parlaments, Mehrheitsentscheidungen im Rat sowie mehr Klarheit, welche Entscheidungen die EU treffen soll und welche die einzelnen Mitgliedsstaaten.

„Gerade in Bereichen wie Verteidigungs- und Außenpolitik, Handelspolitik, aber auch Energie und Umwelt können wir nur etwas erreichen, wenn wir europäisch auftreten und handeln“, schreibt VDMA-Präsident Carl Martin Welcker in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (22. März 2017). Doch auch die Kompetenzen der Mitgliedsländer müssen wieder deutlicher werden, denn: „Das Ziel ist Subsidiarität, nicht ein Superstaat Europa“, betont der VDMA-Präsident.