Maschinenbau ist wichtigster Ingenieurarbeitgeber in Deutschland

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Die jüngste Ingenieurerhebung des VDMA bestätigt den hohen Anteil von 16,7 Prozent Ingenieuren an der Gesamtbeschäftigung. Zwischen 2013 und 2016 nahm die Zahl der in den Mitgliedsunternehmen tätigen Ingenieuren um rund 8.000 auf nun 191.000 zu.

Außer Ingenieuren haben die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus zwischen 2013 und 2016 auch Hochqualifizierte mit nicht-technischen Berufen, vor allem aber viele Facharbeiter und Techniker zusätzlich eingestellt. Die Ingenieure konnten somit, erstmals seit über 50 Jahren, anteilsmäßig nicht weiter zulegen.

Gegenüber früheren Erhebungen hat der Anteil der Ingenieurinnen an allen Ingenieuren in den VDMA-Unternehmen auf 8,5 Prozent deutlich zugelegt. In Ostdeutschland arbeiten besonders viele Ingenieurinnen. Die durchschnittliche Ingenieurquote ist hier mit 28 Prozent bereits höher als im gesamtdeutschen Durchschnitt. Dazu kommt ein stattlicher Frauenanteil von 13 Prozent der Ingenieure.

In den vergangenen Jahren nahmen die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus viele junge Ingenieure unter Vertrag. Die demografisch bedingte Ausdünnung der unteren Altersgruppen bei den Ingenieurbeschäftigten hat dadurch an Dynamik verloren. Auch in der Qualifikationsstruktur sind die Hochschulabsolventen dieses Jahrhunderts statistisch deutlich zu identifizieren: Mindestens ein Fünftel der im April 2016 beschäftigten Ingenieure hat sein Ingenieurstudium mit Bachelor und/oder Master abgeschlossen.

Im Rahmen seiner Ingenieurerhebung ermittelt der VDMA alle drei Jahre Zahlen zur Beschäftigung von und zum Bedarf an Ingenieuren im Maschinen- und Anlagenbau. In der diesjährigen Ingenieurerhebung wurde außerdem nach der Bedeutung formaler Qualifikationen für die Einstellungschancen hochqualifizierter technischer Fachkräfte sowie nach dem Bedarf an Fachkräften im Zusammenhang mit Industrie 4.0 gefragt.

Pressemeldung zur Ingenieurerhebung

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