Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie schließt 2016 mit solidem Ergebnis ab

Heller

Im vierten Quartal 2016 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent. Dabei verzeichneten die Aufträge aus dem Ausland wie dem Inland ein vergleichbares Minus. Für das Jahr 2016 gilt insgesamt ein Plus von 7 Prozent. Dabei stiegen die Bestellungen aus dem Ausland um 10 Prozent, während die Bestellungen aus dem Inland das Jahr mit einer Null abschließen.

Frankfurt am Main, 06. Februar 2017. – Im vierten Quartal 2016 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent. Dabei verzeichneten die Aufträge aus dem Ausland wie dem Inland ein vergleichbares Minus. Für das Jahr 2016 gilt insgesamt ein Plus von 7 Prozent. Dabei stiegen die Bestellungen aus dem Ausland um 10 Prozent, während die Bestellungen aus dem Inland das Jahr mit einer Null abschließen.

„Obwohl das vierte Quartal sich schwächer als die Vorquartale präsentiert, beendet die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie 2016 mit einem erneuten Auftragsrekord und bestätigt damit die positive Prognose des Vorjahres“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt am Main, das Ergebnis. Der Auftragsrückgang zum Jahresende lässt sich ursächlich mit dem nachlassenden Projektgeschäft in China und den USA aus den ersten neun Monaten erklären.

2017 profitiert die Branche insgesamt vom guten Auftragspolster aus 2016, das im laufenden Jahr realisiert wird. „Die deutschen Werkzeugmaschinenhersteller sind für 2017 gut aufgestellt und erwarten ein weiteres Produktionswachstum von 3 Prozent“, sagt VDW-Geschäftsführer Schäfer.

 

Hintergrund

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie gehört zu den fünf größten Fachzweigen im Maschinenbau. Sie liefert Produktionstechnologie für die Metallbearbeitung in alle Industriezweige und trägt maßgeblich zu Innovation und Produktivitätsfortschritt in der Industrie bei. Durch ihre absolute Schlüsselstellung für die industrielle Produktion ist ihre Entwicklung ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Dynamik der gesamten Industrie. 2016 produzierte die Branche mit rd. 69 900 Beschäftigten (Jahresdurchschnitt 2016, Betriebe mit mehr als 50 Mitarbeitern) Maschinen und Dienstleistungen im Wert von rd. 15,2 Mrd. Euro.

 

Bild: Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main

Grafik: Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie

 

Autor: Manuel Löhmann, VDW-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49 69 756081-83, m.loehmann@vdw.de

Weitere Informationen: Gerhard Hein, VDW,
Tel. +49 69 756081-43, g.hein@vdw.de

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