„hart aber fair“: VDMA-Präsident Carl Martin Welcker zu Gast in der ARD

Screenshot, hart aber fair, ARD

Unter dem Titel „Trump macht ernst – wie warm müssen wir uns anziehen?“ diskutierte Moderator Frank Plasberg mit Gästen aus Politik und Journalismus die aktuelle Politik von US-Präsident Donald Trump. Die Stimme der Industrie repräsentierte Carl Martin Welcker, VDMA-Präsident und Familienunternehmer aus Köln.

Mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump scheint das Thema Freihandel eine gefährliche Wendung zu bekommen. Mit seinen ersten Dekreten hat Präsident Trump eine protektionistische Handels- und Investitionspolitik skizziert, die zu deutlicher Unsicherheit über den künftigen wirtschaftlichen Kurs der USA führt.

Hierzu und zu den Auswirkungen für den Exportweltmeister Deutschland diskutierten in der Talksendung „hart aber fair“ Gäste aus Politik, Wirtschaft und Journalismus.

VDMA-Präsident Welcker betonte dabei, wie wichtig ein freier Personen- und Güterverkehr grundsätzlich für die Wirtschaft ist und welchen Wert in diesem Zusammenhang die Europäische Union bietet.

Zudem machte er deutlich, dass Abschottung im Handel den USA letztlich enormen eigenen Schaden zufügen würde. Denn auch US-Unternehmen sind in globale Wertschöpfungsnetze eingebunden und auf ausländische Absatzmärkte angewiesen. Welcker sagte auch, dass der deutsche Maschinen- und Anlagenbau sich insbesondere mit Blick auf die USA nicht zu verstecken brauche. Im Gegenteil: Spitzentechnologie bei Maschinen- und Anlagen sind in den USA für die dortige Produktion und Industrie wertvoll und wichtig, hierzu sind deutsche Produkte stark nachgefragt. 

Hier sehen Sie die Sendung "hart aber fair" zum Thema "Trump macht ernst – wie warm müssen wir uns anziehen?"